Berichte

Chorkonzert füllt Mariae-Jakobi-Kirche
Beim Weihnachtsauftritt des Modern-Song-Chores bleibt kein Platz mehr frei.
Von Stefani Hiller (Salzgitter Zeitung 10.12.2019)

So voll sieht man die Kirche St.-Mariae-Jakobi selten. Beim Weihnachts-konzert des Modern-Song-Chores am Freitagabend war das Kirchenschiff schon eine Viertelstunde vor Beginn bis auf den letzten Platz besetzt. Selbst die zusätzlichen Stühle, die Claus Griesbach und sein Team noch heranschafften, reichten nicht aus, so dass einige Besucher hinten und an den Seiten stehen mussten.
Was die Sängerinnen und Sänger unter der versierten Leitung von Anatoll Krug dann boten, war eine abwechslungsreiche Mischung aus Liedern zu Weihnachten, aber auch Film- und Musicalmelodien, gefühlvollen deutschen und amerikanischen Songs sowie zwei Beiträgen aus der Klassik.
Einfühlsam begleitet wurde der Chor wie schon im Jahr zuvor von einem Streicherensemble aus Hannover. Weiterer Gastmusiker war Klaus Händel, der gemeinsam mit den Streichern zwei flotte Swingstücke am Saxophon präsentierte.
Der Chor spannte den Bogen weit von „Chiquitita“ von der Popgruppe Abba über „Gabrielas Song“ aus dem Chorfilm „Wie im Himmel“ und Gospels sowie traditionelle Weihnachtslieder bis zum „Ave verum“, einer Motette von Wolfgang Amadeus Mozart.
Dieses anspruchsvolle vierstimmige Chorwerk war ein Höhepunkt des Konzertes, denn der Gesang war so sauber, präzise und voller Leidenschaft, dass er unter die Haut ging.
Ebenfalls von Mozart entliehen war die Melodie des ersten Satzes aus „Eine kleine Nachtmusik“ für ein Lied mit deutschem Text unter den Titel „Mozarts Weihnachtsmusik“.
Vielseitig weiter ging es dann mit Louis Armstrongs „Wonderful World“ und Nenas „Wunder gescheh’n“. Bei dem Gospel „Oh happy day“ trat eine Chorsängerin sogar als Solistin auf.
Mit den fröhlichen Weihnachtsliedern „Fröhliche Weihnacht“ und „Feliz navidad“ klang das Konzert munter aus. Zuvor wurde es besinnlich mit „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Der Auftritt zeigte, wie breitgefächert mittlerweile das Repertoire des Modern-Song-Chores ist. Abschließend bedankte sich Carola Griesbach bei Chorleiter Anatoll Krug für seine Geduld und Einsatzfreude und dafür, dass der Chor so gut vorangekommen sei.

Wanderung in Bad Hindelang
vom 25. Juli 2018 bis 30. Juli 2019
Eigenbericht ©Liederkranz

Auch in diesem Jahr war die Wandergruppe wieder unterwegs. Dieses Mal, bestehend aus 16 Erwachsenen, 2 Kindern und einem Hund war die Gruppe mehrere Tage lang im Allgäu, genauer gesagt im Ortsteil Unterjoch von Bad Hindelang. Nach der Anreise in zwei PKW, einem Wohnmobil und zwei VW-Bussen vom Autohaus Strube war intensives Bergwandern angesagt – drei Wanderungen mit mehr als 50 Kilometern Gesamtstrecke und erheblichen Höhendifferenzen hatten es in sich. Der Ruhetag wurde für einen Ausflug nach Schloss Linderhof und Oberammergau genutzt. In unserer Unterkunft waren wir nicht nur wegen unserer Sangesfreude sehr gern gesehen, wenn auch die Sängerinnen und Sänger des ModernSongChores deutlichen Nachholbedarf bei Trinkliedern haben. Foto ©Liederkranz


Weihnachtskonzert
am  1. Dezember 2018
Eigenbericht ©Liederkranz

„Modern Song Chor begeistert mit gewagtem Programm“,
so titelt die Salzgitter Zeitung in ihrer Ausgabe vom Dienstag 04.Dezember 2018.
In der Tat war der Auftritt unseres Chores am Samstag, 01.12. in der total überfüllten St. Mariae-Jakobi-Kirche ein Hammer. Obwohl etliche Parallelveranstaltungen stattfanden – so ist das eben in der Adventszeit – jeder Verein, jede Kirchengemeinde möchte sich präsentieren – waren unsere Bedenken, die Kirche nicht wie üblich füllen zu können, unberechtigt. Auch in diesem Jahr begleitete uns das Streichquartett aus Hannover mit den Arrangements unseres Chorleiters Anatoll Krug.
Ab dem Chorwochenende am Hessenkopf/Goslar haben wir uns auf das Konzert mit Anatoll intensiv vorbereitet . Wie auch in den vergangenen Weihnachtskonzerten präsentierten wir einen Querschnitt von klassischen Chorsätzen über Gospels hin zu Weihnachtsliedern. Das ist das Spektrum, wie wir es mögen und wofür sich auch unser Publikum begeistern lässt. Besonders gut kamen das weihnachtliche, gefühlvolle  Seemannslied „Hafenwache“, „Make you feel my love“ von Bob Dylan, „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth und Nenas Song „Wunder geschehn“ an. Dass wir auch anders können, bewiesen wir beispielsweise mit Mozarts „Ave Verum“, wundervoll begleitet von den Streichern. Ganz feierlich wurde es, als wir in der abgedunkelten Kirche das  aus der DDR- Zeit stammende Weihnachtslied „Sind die Lichter angezündet“ vortrugen und dabei nach und nach Teelichter anschalteten. Klassiker wie Happy Christmas , Stille Nacht und Chiquitita von Abba rundeten das Konzert ab. Lang anhaltender Applaus und erklatschte Zugaben ließen darauf schließen, dass unser Konzert den Zuhörern sehr gefallen hat.  Unserem kritischen und uns fordernden/formenden  Chorleiter Anatoll sagen wir als Chor an dieser Stelle einen tiefen Dank für sein unermüdliches Engagement.Foto ©Liederkranz


Parkkonzert in Bad Zwischenahn
am 15. September 2018
Eigenbericht ©Liederkranz

Der Männerchor folgte einer Einladung zum Chorfestival in Bad Zwischenahn in den Park der Gärten. Neun Chöre präsentierten an diesem Tag ihr Liedgut in sehr unterschiedlichen Melodien in Klang und Ton.
Der Vorsitzende des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen begrüßte alle anwesenden Chöre auf das Herzlichste und stellte alle vor dem Auftritt in ihrem Werdegang vor.Unsere Männer begeisterten das Publikum, sowie unsere mitgereisten Fans und die anderen teilnehmenden Chöre. Mit Begeisterung und stehenden Ovationen wurde unser Auftritt beklatscht und bejubelt. Besonderen Applaus spendeten die Besucher den beiden Solosängern Reinhard Mann und Frank Brune für ihre starken Auftritte. Frank Brune wurde schon bei seinem zweiten Auftritt durch seine gekonnte Gestik von dem Publikum mit donnerndem Applaus begrüßt.Der Chorleiter Zenon Zimnik war von seinen Männern begeistert, wie gut der Chor beim Publikum ankam.Foto: Ferdinand Emmrich


Geburtstagsständchen für Gothaer
am 15. September 2018
Eigenbericht ©Liederkranz

Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Salzgitter –  Gotha wurde der ModernSongChor  auf besonderen Wunsch des Oberbürgermeisters Frank Klingebiel zu einem Auftritt  nach Gotha  eingeladen.  Nach einer 3-stündigen unterhaltsamen Busanfahrt erreichten die Chormitglieder Gotha, wo  die Stadtführerin Claudia mit uns bei herrlichem Wetter einen 1 ½ stündigen Rundgang durch die wunderbar restaurierte Altstadt und das Schloss Friedenstein machte. Sie informierte uns unterhaltsam und kurzweilig über die Stadtgeschichte.
Anschließend fand  auf dem Gelände der Wagenhalle der Wald-und-Straßenbahn ein kleines Fest statt.
In der teilweise bestuhlten Wagenhalle begrüßte der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch alle Gäste und beschrieb die Entwicklung dieser Städtepartnerschaft und die Bedeutung für beide Städte. Das Grußwort der Salzgitteraner erfolgte durch den  Ratsherren Hermann Fleischer auch im Namen der mit angereisten Rats- und Fraktionsverteter.
Danach eröffnete der Konzertchor Gotha den musikalischen Reigen mit  klassischen, unterhaltsamen Volkweisen, gefolgt vom Männerchor Dortmund-Dorstfeld von 1859, der stimmgewaltig und mit Hingabe u.a. „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und zwei Stücke von „Santiano“ vortrug. Die Zuhörer ließen sich mitreißen.
Unser Chor knüpfte an die immer tollere Stimmung mit einem Beatles Medley an,  später folgte u. a. ein Potpourri von Bill Ramsey-Songs. Mittlerweile   sangen alle Besucher der Veranstaltung mit. Spontan und ohne Vorbereitung sang unser Chor gemeinsam mit dem Männerchor „An Tagen wie diese“ von den Toten Hosen, was so gut ankam, dass wir es nochmal wiederholen mussten.  Das Konzert endete mit dem von beiden Chören aus Salzgitter und Dortmund in der Tradition der Bergleute  kraftvoll vorgetragenen Steigerlied. Nach dem Ausklang bei Thüringer Bratwurst und gezapftem Bier mit unserem OB Frank Klingebiel folgte die warmherzige Verabschiedung durch die Gothaer Stadtväter und der Organisatorin  Jennifer Kurka aus Gotha. Einen besonderen Dank auch an Günter Heinisch von der Stadt Salzgitter, der die Organisation seitens Salzgitter für das Fest und unseren Chor managte.
Wieder einmal wurde uns deutlich, wie schön es ist, wenn Musik Menschen verbindet.
Foto: Ursula Freiesleben


Jahresfahrt nach Prag
vom 6. September 2018 bis 9. September 2018
Eigenbericht ©Liederkranz

Die diesjährige Jahresfahrt des Vereins führte diesmal die Sänger ins goldene Prag. Zwischenstation wurde auf der Hinfahrt in Dresden gemacht. Dort trat der Männerchor unter der Leitung ihres Dirigenten Zenon Zimnik in der Frauenkirche auf, und präsentierte den Zuhörern und Besuchern geistliche Lieder. Ein herrliches Erlebnis, die fantastische Akustik und Stimmung in dieser prächtigen Kirche auf sich wirken zu lassen. Nach einer eindrücklichen Führung von zwei Mitarbeitern und Zeitzeugen des Bombenangriffs auf Dresden mit der Zerstörung und des Wiederaufbaus der Frauenkirche wurde die Fahrt in die Moldau-Metropole, das „Goldene Prag“ fortgesetzt.
Unter der Leitung zweier deutsprachiger Stadtführer wurde am Folgetag die Prager Altstadt mit ihren vollständig restaurierten Gebäuden, die einen tiefen Einblick in die Zeit des Barocks und der Gotik gaben, erkundet. Wenzelsplatz, Karlsbrücke, mit der geheimnisumwobenen Nepumuk-Statue und die Halbinsel Kampa durften nicht fehlen. Danach ging es auf die Kleinseite um die Prager Burg, dem Hradschin, zu erkunden. Tagsdarauf wurde der Ort Kutna Hora, der ehemaligen „Silberstadt“ mit dem imposanten Dom der Heiligen Barbara, Schutzpatroniin der Bergleute, besucht.
Die Geselligkeit kam natürlich an allen Tagen nicht zu kurz. Abends trafen sich die Teilnehmer in den für die böhmisch-tchechische Kultur typischen Lokalen um dort die Küche zu genießen und die Gemütlichkeit zu pflegen. Dabei sorgte unser Chorleiter mit seinem Akkordeon für die nötige Stiimung.
Am Sonntagmorgen, dem Rückfahrtag, erwartete den Chor noch ein großes Ereignis. Wir durften nämlich an einem Gottesdienst in der Kirche St. Nikolaus am Altstädter Ring mitwirken. Die wunderbare Akustik und der Gesang der Liturgin im Gottesdienst beflügelte den Chor zu großen sängerischen Leistungen. Kirchenleitung und Gottesdienstbesucher waren des Lobes voll und dankbar für die verbindene Geste der Sänger aus dem Nachbarland.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese Jahresfahrt noch lange und eindrücklich nachwirken wird. Nicht nur das Gehörte und auf der Fahrt Gesehene war damit gemeint, sondern auch die während dieser Tage erlebte Gemeinschaft stellte einen besonderen Wert dar.Foto: Gerhrad Brune


Wanderung im Maltatal
vom 30. Juli 2018 bis 3. August 2018
Eigenbericht ©Liederkranz

Nach langer Planung und freudiger Erwartung machten sich zwölf wanderfreudige aktive Sängerinnen und Sänger auf den Weg ins Maltatal. Ihr Ziel war eine Rundwanderung mit Start und Ziel an der Gmünder Hütte. Am ersten Morgen stand die erste Wanderung mit dem Ziel Kattowitzer Hütte an, die vom hiesigen Alpenverein betreut wird. Ein steiler Anstieg und ein schmaler Steig führte sie in Richtung Hütte. Obwohl man schon das Ziel sah, merkte man, das noch ein schönes Stück der insgesamt zu bewältigenden 1.189 Höhenmeter zu bewältigen waren. Schließlich liegt die Hütte auf 2.320 Meter.
Während die Gruppe nur noch ausruhen wollte, packte einer der Wanderer der Ehrgeiz, einmal im Leben einen Dreitausender zu erklimmen und bestieg den Berg „Großer Hafner“. Der Rest der Gruppe genoss den sonnigen Tag und nach drei Stunden traf der Sangesbruder mit einer Tasche voller Schneekristalle wieder ein.
Am nächsten Tag war das Ziel die Kölnbreinsperre, eine der größten Stauseen Europas. Dieser Weg führte über den „Salzgitter Steig“. Auf diesem Weg erwartete die Wanderer ein steiniger und schwieriger Steig über weite Geröllfelder um am Ende das ersehnte „Hotel Malta“ zu erreichen. Doch der schöne Anblick über Berge, Gletscher und Wasserfälle entschädigte für die Strapazen.
Am vorletzten Tag stand noch eine Führung im Innern der Staumauer an. Nach dieser Besichtigung entschied sich die Gruppe für eine Bootsfahrt auf dem Millstädter See, um anschließend wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung, der Gmünder Hütte, zurückzukehren.
Alle Teilnehmer waren sich vor der Rückfahrt einig, dass sich bei so einer Wanderung Menschen näher kommen und gemeinsam auch Schwierigkeiten überwinden können.Foto: Werner Blut